Indikation und Behandlungsstrategien myofunktionaler Therapie mit dem FaceFormer

Wissenschaftliche Studien

Vergleichende Evaluierung der Wirksamkeit des FaceFormers

Bei einer Vielzahl kieferorthopädischer Fehlstellungen liegen Dysfunktionen der Weichteile vor, die häufig als verursachende Faktoren anzusehen sind. Neben den Übungen die im Laufe der Zeit im Rahmen der myofunktionellen Therapie entwickelt wurden, werden vereinzelt auch unterstützende Geräte angeboten. Ziel dieser Studie war die vergleichende Evaluierung der Wirksamkeit des FaceFormers, eines Gerätes das vor allem modifizierend auf die Lippenweichteile einwirkt.

Behandlungsstrategien der myofunktionalen FaceFormer-Therapie

Die Studie untersuchte Anwendung und Behandlungsstrategien der FaceFormer-Therapie. Ziel war die klinische Vorstellung eines neuen Konzeptes zur Diagnostik und Therapie myofunktioneller Störungen der mimischen Muskulatur und der Kaumuskulatur. Man kam zum Schluss, dass mit dem FaceFormer ein Gerät zur breiten klinischen Nutzung zur Verfügung zu stehe. Erste positive Veränderungen waren schon in den ersten zwei Wochen der Therapie diagnostizierbar. Laut Angaben der Patienten wurde das vorgestellte neue Gerät deutlich besser als andere Hilfsmittel angenommen.

Lippendruck-Messung mit dem FaceFormer

Lippendruck-Messung: Die Studie der Universität Jena unterzieht Untersuchungen zur Reliabilität von funktionsorientierten Messungen perioraler Muskulatur mit dem FaceFormer ein kritischen Bewertung. Sie kommt zum Schluss, dass die Ergebnisse der mittels FaceFormer durchgeführten Lippendruck-Messung auf hohem Niveau reproduzierbar sind. Erste Ergebnisse zur Trainierbarkeit der perioralen Muskulatur legen nahe, dass der FaceFormer – konsequent angewandt – ein wirksames, einfaches und kostengünstiges Übungsgerät in der myofunktionellen Therapie darstellt.

Längerer Atem mit FaceFormer-Therapie

Zielsetzung Ziel der Pilotstudie war es herauszufinden, ob die FaceFormer-Therapie nach Dr. Klaus Berndsen und Sabine Berndsen, die nachgewiesen positiven Einfluss bei bestimmten Störungen, wie Schnarchen, Schlafapnoe, Schmerzen im Kopf-, Gesichts-, Nackenregion, Atemstörungen und Haltungsproblemen hat, ebenso Einfluss auf die Laufleistung hat.

Wirkung der FaceFormer-Therapie bei Schnarchen und Schlafapnoe

In einer kontrollierten Studie (Pilotstudie) soll der Erfolg der FaceFormer-Therapie bei Patienten mit Schnarchen und Schlafapnoe beurteilt werden. Dabei wird für eine dreimonatige Phase eine tägliche Therapie von 4 Übungseinheiten gefordert. Eine Übungseinheit umfasst jeweils 20 Wiederholungen der Grundübung und 20 Wiederholungen mindestens einer Zugübung. Nach ca. 3 Wochen, wenn eine trainingsbedingte verbesserte Nasenatmung gespürt wird, wird der FaceFormer auch nachtsangewendet. Ziel ist das Angewöhnen der Nasenatmung.

Evaluation einer innovativen apparativen Therapie zur Harmonisierung der orofazialen Muskulatur und Funktion

Im Rahmen dieser Studie wurden die Wirksamkeit der FaceFormer-Therapie und einer weiteren nonapparativen myofunktionellen Therapiemethode vergleichend untersucht. Anhand der Ergebnisse konnte festgestellt werden, dass eine Harmonisierung orofazialer Dysfunktionen mit beiden funktionellen Therapiekonzepten möglich ist. Die FaceFormer-Therapie hat sich allerdings innerhalb des sechsmonatigen Beobachtungszeitraumes als die effizientere Methode erwiesen.

Neue Wege der funktionellen Bruxismus-Behandlung

Kontext Bruxismus ist eine pathologische Parafunktion. Konventionelle Behandlungen berücksichtigen hauptsächlich die Anwendung von Aufbissschienen und psychologisches Verhaltenstraining. Beide Methoden erreichen selten befriedigende therapeutische Ergebnisse. Eine neue Methode für die Behandlung von CMD ist die FaceFormer-Therapy® (FFT). Auf der Basis des Cranio-Cervicalen-Myofunktions-Models (CCMF) nach Berndsen/Berndsen sollen pathologische Dysharmonien der orofazialen Region durch die Aktivierung von Muskelkettenfunktionen aufgehoben werden und durch neue habitualisierte neurophysiologische Muster ersetzt werden.

Die FaceFormer-Therapie und die Auswirkungen auf die Haltung der Wirbelsäule

Zielsetzung Ziel dieser Pilotstudie war es herauszufinden, ob die Face- Former-Therapie nach Dr. Berndsen, die schwerpunktmäßig auf die Aktivierung der interaktiven Muskulatur des kraniomandibulären und cervikalen Systems abzielt, ebenso Einfluss auf die Körperstatik nimmt. Dabei waren speziell die Auswirkungen auf Deviationen im Bereich von Wirbelsäule und Becken von Interesse. Für die messtechnische Erfassung solcher Veränderungen wurde die Methode einer dreidimensionalen Rückenscannung (Formetric, Diers) eingesetzt.