Wichtiger Tip für Menschen mit Parkinson-Erkrankung

  1. FaceFormer-Therapie rechtzeitig beginnen!
  2. FaceFormer-Therapie dauerhaft beibehalten!

Als Ursache für die Parkinson-Krankheit, auch als Morbus Parkinson bezeichnet, wird die bisher ungeklärte Zerstörung solcher Hirnzellen gesehen, die den Hirnbotenstoff Dopamin produzieren. Der dadurch entstehende Dopaminmangel beeinflusst Aktivitäten in den Basalganglien des Gehirns und der Großhirnrinde.

Dreidimensionales Kalottenmodell des Dopamin-Moleküls

Dreidimensionales Kalottenmodell des Dopamin-Moleküls

Typische Folgen sind Muskelstarre (Rigor), verlangsamte Bewegungen (Bradykinese), zeitweise Bewegungslosigkeit (Akinese), Muskelzittern (Tremor) und Haltungsinstabilität (posturale Instabilität).

Illustration der Parkinson-Krankjeit

Illustration der Parkinson-Krankheit, nach Sir William Richard Gowers aus A Manual of Diseases of the Nervous System (Handbuch für Krankheiten des Nervensystems) von 1886

Gesamter Bewegungsapparat betroffen

Sämtliche Störungen betreffen die Bewegungssysteme des gesamten Körpers. Besondere Gefahren verbinden sich aber mit den Auswirkungen auf die Funktionsbereiche, die das Atmen, Essen-, Trinken und Schlucken betreffen. Entwickeln sich hier belastende Schwächen, geraten die betroffenen Menschen nicht selten in lebensbedrohende Situationen.

Lebenswichtige Funktionen erhalten

Die FaceFormer ® – Therapie ist eine Methode mit der diese Funktionen systematisch und effektiv angeregt werden. Sie trainiert Nasenatmung, Mund-, Mundinnen- und Rachenmuskulatur sowie die Kopfbalance ebenso, wie die komplexen Funktionen von Kauen, Schlucken, Stimme und sprachliche Artikulation. Diese lebenserhaltenden Mechanismen stabilisieren nicht nur das Ihnen zugeordnete Funktionssystem, sondern nehmen auch Einfluss auf Körperhaltung und Bewegung.

FaceFormer-Therapie stimuliert Hirnnervenfunktionen

Die positiven Auswirkungen von Training für Muskeln und Bewegung, sind allseits bekannt. Jedoch gibt es für die Regionen Gesicht, Mundinnen- und Rachenraum etc. kaum wirksamen Trainingsmethoden, bzw. fehlt es an solchen, die für den Patienten einfach und effektiv durchführbar sind. Die FaceFormer-Therapie berücksichtigt primär diesen Defizit. Wissenschaftliche Untersuchungen (Universitäten Hamburg, Jena, Mainz, Frankfurt etc.) belegen die hohe Wirksamkeit der Methode im Vergleich zu anderen.

Mit der FaceFormer-Therapie werden aber nicht nur lebenswichtige Funktion trainiert, sondern auch unmittelbar anregende Einflüsse auf Hirnnervenfunktionen ausgeübt. Inwieweit diese die Neurotransmitterbildung, ggf. auch auf die Dopaminproduktion aktivieren, müsste differenziert untersucht werden. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit dafür gegeben, da auch andere Reize, die speziell auf Hirnnerven wirken, elektrische und biochemischen Reaktionen im Gehirn anregen (z.B. Serotonin, Adrenalin, Endorphine, Oxytocin etc.).

Bild FaceFormer-Training

FaceFormer-Training wirkt anregend auf Hirnnerven

FaceFormer-Therapie: Parkinson-Erkrankung entgegenwirken

Menschen mit Morbus Parkinson sollten die FaceFormer-Therapie unbedingt beginnen, um so Atem-, Schluck-, Stimm- und Haltungsproblemen zu begegnen. Das betrifft auch solche Patienten, bei denen Parkinson im Anfangsstadium diagnostiziert wird. Das Ziel ist in diesem Fall, die normalen Funktionen so lange wie möglich zu erhalten.

Nur wenige Minuten pro Tag

FaceFormer-Therapie muss regelmäßig durchgeführt werden. Sie erfordert nur einen täglichen Trainingsaufwand von wenigen Minuten. Die sich dadurch einstellenden Vorteile sind erheblich. Für Parkinson Betroffene gibt es keine zeitliche Begrenzung des Trainings. Es muss regelmäßig und kontinuierlich beibehalten werden. Nach einer Intensivphase von ca. 3-6 Monaten, genügt aber eine täglich Übungseinheit von etwa 10 Minuten.